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Die Kantonsarchäologie Solothurn zeigt im Kultur-Historischen Museum Grenchen ab dem 23. Oktober 2018 eine kleine Gastausstellung zu den Funden der Ausgrabungen von 2014 der frühmittelalterlichen Gräber an der Schützengasse in Grenchen. An der Vernissage hielten die Grabungsleiterin Mirjam Wullschleger, der Rechtsmediziner Christian Lanz sowie die Antrophologin Sabine Landis Kurzvorträge. Die Ausstellung läuft bis am 3. Februar 2019.

Der frühmittelalterliche Friedhof zwischen Schulstrasse und Schützengasse im Zentrum von Grenchen ist seit dem 19. Jahrhundert bekannt – zwischen den Jahren 1823 und 1949 waren hier mindestens neunzig Gräber ausgegraben worden. Zur grossen Überraschung kamen bei der archäologischen Untersuchung im Jahr 2014 nicht nur die Spuren der Altgrabungen in Form von fünfzehn ausgeräumten Grabbauten, sondern 47 bislang unberührte Gräber zum Vorschein. Mit ihren gut erhaltenen Grabbauten und Bestattungen – fünfzehn davon mit Beigaben – bereichern die Neuentdeckungen das lückenhafte Wissen um die rund 1’400 Jahre alte Fundstätte. Die Gastausstellung der Kantonsarchäologie Solothurn stellt einige ausgewählte Gräber und ihre Grabbeigaben vor.

 

Die Vernissage fand am Dienstag, 23. Oktober 2018 um 19 Uhr im Museum statt. Es sprachen: Pierre Harb, Leiter Kantonsarchäologie Solothurn, Grabungsleiterin, Christian Lanz, Facharzt für Rechtsmedizin sowie Sabine Landis, Anthropologin. Anschliessend Apéro und freie Ausstellungsbesichtigung.

Am Sonntag, 3. Februar 2019, 15 Uhr findet als Abschluss eine öffentliche Führung durch die Ausstellung statt.

Foto: Kantonsarchäologie Solothurn

Öffnungszeiten:  Mi, Sa, So 14 – 17 Uhr (Gruppenbesuche auf Voranmeldung jederzeit möglich)

  1. Dezember 2018 – 4. Januar 2019: Winterpause – Museum geschlossen