In der neuen Sonderausstellung des Naturmuseums Solothurn wird die Evolution und ihre Konsequenzen in unserem Alltag sicht- und greifbar. Beispiele aus der Natur, der Landwirtschaft oder der Medizin machen deutlich, dass Evolution ein immer noch andauernder Prozess ist, der sich auch beobachten lässt. 

Evolution wird oft als langsamer, Jahrmillionen dauernder Prozess wahrgenommen, der in den Dinosauriern beispielhaft verkörpert wird und seit Erscheinen des modernen Menschen weitgehend abgeschlossen ist. Doch evolutive Vorgänge spielen sich kontinuierlich ab, auch im Hier und Jetzt, und manchmal so schnell, dass wir sie direkt beobachten können. Sie zeigen sich in der Entstehung von Antibiotikaresistenzen ebenso wie im laufenden Kampf gegen den Mehltau-Befall von Getreide in der Landwirtschaft. Wo es Leben gibt, finden Veränderungen statt. Dies macht die neue Sonderausstellung «evolution happens!» anhand von sechs Forschungsprojekten deutlich.

Die Ausstellung des Zoologischen Museums der Universität Zürich wurde in Zusammenarbeit mit dem Universitären Forschungsschwerpunkt «Evolution in Aktion: Vom Genom zum Ökosystem» erarbeitet.