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Theodor Bally – Schwerpunkt Variation:
Das Erproben der reinen Form
Gemälde, Reliefs, Arbeiten auf Papier

25. November 2018  – 17. Februar 2019
Der Solothurner Theodor Bally (1896–1975) ist ein Künstler aus dem Umfeld der konkreten Kunst, den es neu zu entdecken gilt. In die Familie der berühmten Schuhfabrikanten Bally geboren und finanziell unabhängig, entwickelte er sein Werk stets abseits des Ausstellungsbetriebs. Dies ist einer der Gründe, weshalb sein Schaffen, trotz seiner künstlerischen Eigenständigkeit bisher keine nachhaltige Wirkung erzielte. Bally beschäftigt sich seit den 1910er Jahren intensiv mit Kunst, wird unter anderem Schüler von Cuno Amiet, lässt aber ab 1935 die gegenständliche Malerei gänzlich hinter sich, um sich ausschliesslich mit Volumen, Fläche, Licht und Schatten zu beschäftigen. Er entwickelt ein Vokabular aus den Grundelementen Stab, Rechteck und Kreissegment, die er unter verschiedenartigen Gesichtspunkten, zumeist mittels fototechnischer Verfahren zu stets neuen, sich subtil entfaltenden Variationsreihen fügt. Die Ausstellung in der Villa Girard führt Ballys Schaffen anhand einer Auswahl von Gemälden, Reliefs, Arbeiten auf Papier und Skulpturen vor Augen. Es ist dies die erste grössere Präsentation seit den 1980er Jahren.